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Weiterbildungsplan
Klinik für Innere Medizin ( Gesamtgebiet ) und interventionelle Angiologie
Chefarzt : Dr. med. Rüdiger Kerner
Facharzt für Innere Medizin ( Gesamtgebiet )
Teilgebiet Angiologie
Marienhospital Kevelaer
Weiterbildung Innere Medizin:
Erstes Weiterbildungsjahr
- Tätigkeit als Aufnahme- und Stationsarzt mit ständiger
Supervision durch einen Facharzt , insbesondere OÄ und CA.
- Erlernen der Grundlagen in Anamnese, klinischer Untersuchung und sich daraus ergebener diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen.
- Injektionstechniken, Legen von Verweilkanülen, später auch zentralvenöser Verweilkatheter( als Basilikakatheter ), Erlernen der Seldingertechnik zur Anlage mehrlumiger ZVK`s über die V.jugularis und V. subclavia.
- Beurteilung von typischen und häufigen internistischen Krankheitsbildern einschließlich der Befundung von EKG`s , Röntgen- Bildern und Laborkonstellationen.
- Unterweisung in den grundlegenden Hygieneverfahren und Verhaltensweisen , einschließlich und besonders zur Vehinderung nosokomialer Infektionskrankheiten, der Ausbreitung und Isolierung von Patienten mit MRSA , ESBL und Novovirusinfektionen.
- Unterweisung und Einbeziehung in die Grundlagen der Notfallmedizin .
Tägliche gemeinsame Besprechung aller neuaufgenommen Patienten, aller Patienten mit Komplikationen sowohl auf der Normal- als auch auf der Intensivstation.
- Tägliche Röntgenbesprechung , einschließlich der Demonstration-
und Fallbesprechung von Röntgen-, CT-, MRT-, DSA- und NUK- Bildern.
- Wöchentliche neurovaskuläre – und onkologische Konferenz mit
Falldemonstration aller neurovaskulären Patienten ( Neurologe, Gefäßchirurg, Radiologe und Internist/Angiologe), bzw.aller onkologischen Patienten ( Onkologe, Chirurg, Radiologe, Internist und Pathologe ).
- Erlernen der Indikationsstellung für Röntgen, Labor und alle apparativen Untersuchungen in der Klinik.
- Teilnahme an den Einführungskursen im Röntgen, Grundkurs abdominelle Sonographie , EKG , LZ- EKG.
- Am Ende des ersten Weiterbildungsjahres Anmeldung zum Strahlenschutzkurs zur Erlangung der Fachkunde im Röntgen.
- Unterweisung im internistischen Notfalllabor, einschließlich der Interpretation ( z. B. D- Dimere, Troponin usw.)
Zweites Weiterbildungsjahr
- Erlernen der Möglichkeiten und Grenzen der abdominellen Sonographie, der Schildrüsen – und Nahbereichssonographie, der Kompressionssonographie zwecks sicheren sonographischen Thromboseausschluss` sowie erste Schritte in der Duplexsonographie , erste eigene Befunderhebung und Dokumentation bei internistischen Patienten.
- Einführung in die Befundung von Lungenfunktionstest mit und ohne Broncholyse.
Unterweisung in die Indikationsstellung , Durchführung und Bewertung von standardisierten Belastungstests, insbesondere der Ergometrie und standartisierter Gehstreckenbestimmungen.
- Bestimmung des Dopplerindex ( ABI ) mit und ohne Belastung.
- Stationsarzttätigkeit, Indikationsstellung für sozialmedizinische Fragestellungen wie Pflegeinstufung, Reha- Anträge, Schwerbehinderteneinstufung und Antragsverfahren.
- Erwerb der Fachkunde im internistischen Röngten.
- Intensivmedizinische Ausbildung für 6 Monate auf der interdisziplinären Intensivstation,
Drittes Weiterbildungsjahr
- Festigung der im zweiten Ausbildungsjahr erlernten sonographischen Fähigkeiten, insbesondere der selbstständigen abdominellen – und Schilddrüsensonographie, Ausbildung in der Duplexsonographie der arteriellen und venösen Gefäße
- Einführung in die Endoskopie, insbesondere in die Endoskopie des oberen Gastrointestinaltrakts, Durchführung von 200 Gastroskopien mit Erlernen von interventionellen Eingriffen, Polypabtragungen , PEG`s, Oesophagusvarizenligaturen und Unterspritzungen,
Blutstillung u.a. mittels Clipping, Looptechniken und Unterspritzung,
- Einführung in die Endoscopie des unteren Intestinaltrakts,
- Durchführung von Sigmoideo-, Colo-, Rekto- und Proktoskopien,
- Durchführung von Diabetikerschulungen, Spritzplanerstellung, Beratung von Diabetikern und ihren Angehörigen , enge Zusammenarbeit mit unserer Diabetesberaterin,
- Ernärungsberatung,
- Intensivierung der symptombezogenen Diagnostik,
- wie z. B. Hypertoniescreening, Differentialdiagnostik bei sek. Hypertonieformen (Phäochromozytom, Conn- Syndrom u.a.)
- endokrinologische Funktionstests für SD, Hypophyse, NNR und NNM
- Stationsarbeit
- Ziel: Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin / Hausarzt
Viertes Weiterbildungsjahr
- Fortführung der endoskopischen Diagnostik des unteren und oberen Intestinaltrakts und Festigung interventioneller Verfahren, wie Gummibandligatur, Infrarotkoagulation, Polypabtragungen und Unterspritzungen,
- Erlernen des Einsatzes verschiedener Farbtechniken zur Tumordetektion
- Einführung in die Echokardiographie und transoesophageale Echokardiographie , einschließlich des Einsatzes von Kontrastmittel,
- Ultraschallgestütze Tumorpunktion zwecks Diagnostik und Therapie,´
- Entlastungspunktionen von Pleura, Ascites und Zysten , einschließlich Drainageeinlage, Pleurodesen,
- Stationsarbeit,
- Einführung in die Endoskopie des Bronchialsystems
Fünftes Weiterbildungsjahr
- Intensivierung der endoskopischen und sonographischen Techniken,
- Durchführung diagnostischer und therapeutischer Bronchoscopien , Assistenz bei ERCP`s, EPT´s usw.
- Duplexsonographie im Bereich der Venen , peripheren Arterien, der hirnversorgenden Arterien, TCD.
- Erarbeitung sozialmedizinischer Gutachten im Zusammenarbeit mit dem CA der Abteilung,
bei Interesse Fortführen der Ausbildung in spezieller Gefäßdiagnostik.
- Assistenz bei radiologischen invasiven Untersuchungen an einer der modernsten DSA- Anlagen ( Anschaffung 4 /09) einschließlich 3-D- Rekonstruktion, CT- Rekonstruktion.
- Assistenz bei therapeutischen Gefäßeingriffen im Bereich der peripheren , renalen und zentralen Gefäßstrombahn, einschließlich stentoptimierter PTA`s in allen Gefäßbereichen,
- Implantation von beschichteten Stents und endovaskulären Prothesen,
- Ziel : Facharzt für Innere Medizin
Forbildung zum Angiologen
- Erlernen und Festigung sämtlicher nichtinvasiver
gefäßdiagnostischer Möglichkeiten.
1.: Doppler- und Duplexsonographie des gesamten arteriellen und venösen Gefäßsystems,
2.: Dopplerdruckmessungen , reaktive Hyperämie
3.: Sauerstoffpartialdruckmessungen
4.: segmentale pneumatische Pulsoszillographien mit und ohne standartisierte Belastungtest
5.:Funktionsuntersuchungen des venösen Gefäßsystems: wie u.a. Venenverschlußplethysmographien (VVP) , LRR, DPPG, Phlebodynamometrien
6.: Kapillarmikroskopien
7.: Anfertigung fachspezifischer Gutachten
8.: Vaskulitisdiagnostik und Erarbeitung von Therapie – und Nachsorgeschemata
- Erlernen der invasiven angiologischen Untersuchungsverfahren
- DSA- Diagnostik von arteriellen Gefäßerkrankungen, einschließlich der Therapie im Rahmen eines interventionellen angiologischen Curriculums,
zunächst im Bereich der peripheren arteriellen Gefäße , einschließlich der Beckenstrombahn,
- Indikation zur Rekanalisation mittels Ballon Stentimplantation, lokoregionalen Katheterlyse,
Erlernen der Intervention im Bereich der Nierenarterien, einschließlich der stentoptimierten PTA, der Tumor ( Chemo)embolisation und Diagnostik spezieller Nieren – und NN- Tumore
- Erlernen von DSA- Techniken und Interventionen im Bereich der supraaortalen Gefäße, einschließlich der 3 –D
- Rekonstruktion, Stentimplantation bei Carotis-, Vertebralis- und Subclaviastenosen,
- invasive Diagnostik des TOS ( Thoracic outlet Syndroms ),
- Erlernen von Embolisationsverfahren maligner Tumore, Aneurysmata, AV- Malformationen mittels Chemo-, Partikel-, Flüssigkeits – oder Spiralembolisation.
- Teilnahme bzw. Tutor an Doppler- und Duplexkursen
- Teilnahme im Ambulanzdienst ( spezielle Gefäßsprechtsunde)
- Ziel: Facharzt für Innere Medizin und Angiologie
ANMERKUNG:
Bei speziellen Ausbildungswünschen sind auch Seiteinsteiger bei bereits vorhandenem Wissen und Können herzlich willkommen.
Der Ausbildungsplan kann je nach Ausrichtung des Interessenschwerpunktes erweitert oder geändert werden.
Anfragen:
CA Dr. med. Rüdiger Kerner
0049/ 2832 101300 (Sekretariat Frau Meyer)
E-Mail: ruediger.kerner @ mhk.kkikk.de
Fax: 00492832 101317
Assistentensprecher: Frau Kollegin Stöhr bzw. Frau Dr. med. Plewe über das Sekretariat
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