Leistungen Institut für Pathologie
Den Hauptteil unseres Untersuchungsmaterials machen Operationspräparate aus den Kliniken für Chirurgie, Gynäkologie, Urologie, Orthopädie und Otorhinolaryngologie und bioptisches Material aus allen Organbereichen aus. Nach makroskopischer Beschreibung des Operationsmaterials werden ausgewählte Gewebsproben und das bioptische Material nach aufwendiger histologischer Technik (siehe Foto) nach Standard und Spezialfärbung gefärbt.
Immunhistochemische Untersuchungsmethoden werden z. B. zur exakten Klassifikation von Tumoren, zum Erregernachweis, zur Bestimmung des Hormonrezeptorstatus und zur Durchführung des Hercep-2-neu-Testes eingesetzt.
Gynäkologisches, zytologisches Untersuchungsmaterial zur Krebsvorsorge wird nach Standardfärbung und unter Einsatz der immunzytochemischen Methode zur Erfassung von HPV-Risikopatienten untersucht. Weiterhin werden Sekrete, Spülflüssigkeiten, Sputum, Cystenpunktions-flüssigkeiten, Körperhöhlenflüssigkeiten, Liquor sowie Feinnadelpunktionen verschiedener Organe mit konventionellen Färbemethoden zytologisch untersucht.
Die klinischen Obduktionen dienen der Qualitätssicherung und werden mit der Zielsetzung durchgeführt, Grund- und Folgeerkrankungen, den Gestaltwandel von Krankheiten unter Therapie und die Todesursache des verstorbenen Patienten zu erfassen.
Klinische Demonstrationen und Diskussion der erhobenen morphologischen Befunde fördern Aus- und Weiterbildung der ärztlichen und medizinischen Mitarbeiter der Klinik. Die Sektionsergebnisse sind objektive Grundlage für medizinische Begutachtung.
|